News der AG Selbst Aktiv

Veröffentlicht: 19.08.2017 unter AG Selbst Aktiv Sachsen-Anhalt, selbstaktiv.de

So tickt Katrin Gensecke

von Ottmar Miles-Paul

Portrait von Katrin Gensecke

Katrin Gensecke

Düsseldorf (kobinet) Katrin Gensecke ist Expertin in eigener Sache, Inklusionsbotschafterin und will politisch etwas verändern. Ihr ist es wichtig zu sehen, dass jeder Mensch einzigartig ist, und sie fragt sich, wann wieder der Mensch im Mittelpunkt unserer Gesellschaft steht und dafür streitet sie nun auch im Bundestagswahlkampf als Vertreterin von Selbst Aktiv, dem Netzwerk von Menschen mit Behinderungen in der SPD. Wer sie am meisten beeinflusst und unterstützt und was es mit lateinamerikanischen Rhythmen auf sich hat, das erzählt sie im Interview auf REHACARE.de.

Link zum Interview mit Katrin Gensecke

Übernahme von kobinet-nachrichten
http://www.kobinet-nachrichten.org/de/1/nachrichten/36475/So-tickt-Katrin-Gensecke.htm

Veröffentlicht: 06.08.2017 unter AG Selbst Aktiv Sachsen-Anhalt, selbstaktiv.de

„ Auf ein Wort“ mit Bundesministerin Andrea Nahles in Hannover

Die Sommerferien neigen sich dem Ende entgegen und die heiße Phase des Wahlkampfes ist bereits eingeläutet.
So auch in Hannover, wo Kerstin Tack (MdB) und Yasmin Fahimi (Staatssekrätärin) für ein Mandat zur Bundestagswahl am 24. September kämpfen. Vor diesem Hintergrund konnten sie die Bundesministerin Andrea Nahles für eine Veranstaltung ins Freizeitzentrum Vahrenfelde nach Hannover gewinnen.
Dem Ereignis folgte auch die Landesvorsitzende von Selbst Aktiv aus Sachsen–Anhalt.
Freundlicherweise hatten die Selbst Aktiven aus Niedersachsen ihr die Einladung weitergeleitet. Weiterlesen »

Veröffentlicht: 02.08.2017 unter AG Selbst Aktiv Sachsen-Anhalt, selbstaktiv.de

Einladung zur Mitgliederversammlung Selbst Aktiv Sachsen-Anhalt am 16. August 2017

„Die Normalität ist eine gepflasterte Straße, man kann gut auf ihr gehen, doch es wachsen keine Blumen auf ihr!“
Vincent van Gogh

Liebe Mitglieder der AG Selbst Aktiv, liebe Gäste,

hiermit möchte ich Euch zur nächsten Mitgliederversammlung recht herzlich einladen.

Termin:      Mittwoch, den 16.08.2017
Ort:            Ernst-Reuter-Haus, Bürgelstraße 1, Magdeburg
Beginn:     17:00 Uhr

Folgende Tagesordnungspunkte schlage ich Euch vor:

  1. Begrüßung
  2. Feststellung der Beschlussfähigkeit und Abstimmung über die Tagesordnung
  3. Aktueller Stand der Initiative „Barrierefreies Sachsen – Anhalt“, TeilhabemangerInnen – Bericht – Maike Lechler
  4. „Barrierefreie Verwaltung“ Bericht – Bärbel Fox
  5. Vorbereitung Klausur Hannover 19.08./20.08.17
  6. Berichte aus den Gremien – Aktivitäten BTW ?
  7. Sonstiges

Über Euer zahlreiches Erscheinen würde ich mich sehr freuen! Gern könnt Ihr die Einladung an Interessierte weiter leiten, die an einer zukunftsorientierten Behindertenpolitik orientiert sind, damit wir in größerer Runde unsere Arbeit planen und gemeinsam gestalten können.
Bei Verhinderung bitte ich um eine zeitnahe Rückmeldung an meine Person.

Mit den besten Grüßen

Eure Katrin Gensecke

Landesvorsitzende AG Selbst Aktiv
Menschen mit Behinderung in der SPD
Stellvertretende Bundesvorsitzende

Veröffentlicht: 19.07.2017 unter AG Selbst Aktiv Sachsen-Anhalt, selbstaktiv.de, SPD Sachsen-Anhalt

Europäischer Rat beschließt Regelungen für besseren Zugang blinder und sehbehinderter Menschen zu Büchern und Zeitschriften

Pressemitteilung Nr. 15/2017
Berlin, 17. Juli 2017
Verena Bentele fordert Wegfall urheberrechtlicher Vergütungen im Rahmen der Umsetzung des Vertrages von Marrakesch

Der Rat der Europäischen Union hat heute urheberrechtliche Regelungen zu Gunsten blinder, seh- und anderweitig lesebehinderter Menschen verabschiedet. Dadurch soll diesen Menschen ein besserer Zugang zu Literatur ermöglicht werden.

Dazu sagte Verena Bentele, Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen: „Ich begrüße diesen Schritt auf dem Weg zur Umsetzung des Vertrages von Marrakesch. Jetzt kommt es darauf an, dass das Urheberrecht in Deutschland zügig geändert wird und blinde, seh- sowie anderweitig lesebehinderte Menschen deutliche Verbesserungen beim Zugang zu Literatur erfahren.“

Bisher sind in Deutschland nur etwa 5 % der veröffentlichten Werke in barrierefreien Fassungen erhältlich. Das ist nach Einschätzung der Beauftragten deutlich zu wenig, um einen gleichberechtigten Zugang von Menschen mit Behinderungen zu kulturellem Material sicherzustellen, wie dies in Art. 30 Abs. 3 der UN-Behindertenrechtskonvention festgelegt ist.
„Derzeit stellen die Blindenbibliotheken für blinde, seh- und anderweitig lesebehinderte Menschen die erforderlichen barrierefreien Fassungen von Büchern, Zeitschriften und Hörbüchern her. Es ist wichtig, dass die dafür im Urheberrecht bisher vorgesehenen Vergütungen entfallen. Denn es kann nicht sein, dass diese Bibliotheken für die Herstellung der vom Buchmarkt nicht geleisteten Barrierefreiheit auch noch Gebühren an Urheber abführen müssen – zumal sich die Blindenbibliotheken überwiegend aus Spenden finanzieren“, sagte Bentele weiter.

Der Vertrag von Marrakesch ist ein internationaler Vertrag der Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO), der weltweit eine bessere Versorgung mit barrierefreier Literatur sicherstellen soll. Die heute beschlossenen EU-Vorgaben betreffen u. a. die Erlaubnis für Blindenbibliotheken, Texte in ein barrierefreies Format zu übertragen, ohne zuvor die Zustimmung des Autors oder Verlegers einzuholen. EU-weit ist jetzt festgelegt, dass zum Beispiel Sachbücher, Romane oder Zeitschriften in Braille-Schrift, Großdruck oder Hörbuchfassungen übertragen werden dürfen. Außerdem dürfen diese barrierefreien Fassungen an blinde, seh- und lesebehinderte Menschen verbreitet werden – in analoger Form oder elektronisch, innerhalb eines Mitgliedsstaats oder auch über nationale Grenzen hinweg.

Die im deutschen Urheberrechtsgesetz bereits heute existierende Regelung zu Gunsten von Menschen mit Behinderungen (§ 45a des Urheberrechtsgesetzes) muss jetzt innerhalb eines Jahres an die europäischen Vorgaben angepasst werden. „Dabei werde ich mich weiter dafür einsetzten, dass die in § 45a Abs. 2 UrhG vorgesehene Vergütung entfällt und Menschen mit Behinderungen einen besseren Zugang zu Literatur erhalten“, so die Beauftragte.

Kontakt:
Christina Jäger
Pressesprecherin
+49 30 18 527-1797
presse@behindertenbeauftragte.de