News der AG Selbst Aktiv

Veröffentlicht: 18.02.2018 unter AG Selbst Aktiv Sachsen-Anhalt, selbstaktiv.de

Einladung zur Mitgliederversammlung Selbst Aktiv Sachsen-Anhalt am 28. Februar 2018

Liebe Mitglieder der AG Selbst Aktiv, liebe Gäste,

hiermit möchte ich Euch zur nächsten Mitgliederversammlung recht herzlich einladen.

Termin:     Mittwoch, den 28.02.2018
Ort:            Ernst-Reuter-Haus, Bürgelstraße 1, Magdeburg
Beginn:     17:00 Uhr

Folgende Tagesordnungspunkte schlage ich Euch vor:

  1. Begrüßung
  2. Feststellung der Beschlussfähigkeit und Abstimmung über die Tagesordnung
  3. Genehmigung des Protokolls vom 11.10.2017
  4. Aktuelles zu den Ergebnissen von Koalitionsgesprächen
  5. Vorbereitung LaKo uNd Planung einer Veranstaltung zum „Wahlrecht für Alle“ in Sachsen-Anhalt
  6. Umsetzungsprozess beim „Budget für Arbeit“
  7. Berichte aus den Gremien (LBB, BV)
  8. Sonstiges

Über Euer zahlreiches Erscheinen würde ich mich sehr freuen! Gern könnt Ihr die Einladung an Interessierte weiterleiten, damit wir in größerer Runde unsere Arbeit planen und gemeinsam gestalten können.
Bei Verhinderung bitte ich um eine zeitnahe Rückmeldung an meine Person.

Mit den besten Grüßen

Eure Katrin Gensecke

Landesvorsitzende AG Selbst Aktiv
Menschen mit Behinderung in der SPD
Stellvertretende Bundesvorsitzende

Veröffentlicht: 24.01.2018 unter AG Selbst Aktiv Sachsen-Anhalt, selbstaktiv.de

Pressemitteilung von „Selbst Aktiv“, der Arbeitsgemeinschaft behinderter Menschen in der SPD, zum Start der Koalitionsgespräche zwischen schwarz/rot

Soziale Spaltung verhindern – Menschen mit Behinderungen nicht vergessen

Das Ganze ist mehr als seine Teile. Wir sind für eine selbstbewusste, erfolgreiche und von breiter Zustimmung in der Bevölkerung getragene SPD. Bei dem großen Ganzen darf jedoch ein wichtiges Teil, die Menschen mit Behinderungen, nicht vergessen werden. Dies ist bei dem bisherigen Sondierungspapier der Fall, so Karl Finke, Bundesvorsitzender von „Selbst Aktiv“.

Katarina Barley (ehemalige Generalsekretärin, jetzt Interims-Arbeits- und Sozialministerin) hat dies in ihrem Beitrag ebenfalls unterstrichen und in einem persönlichen Gespräch mit Holger Hase und Katrin Gensecke von „Selbst Aktiv“ verstärkt.

Sondierungsgespräche ohne klare Aussagen zu den aktuellen Anforderungen an Teilhabe der ca. 14 Mio. Menschen mit einer Behinderung könnten zur Spaltung der Gesellschaft und im Bewusstsein vieler behinderter Menschen beitragen. Unsere Kernanliegen sind denen da oben nicht wichtig genug. Nur wenn es mit eigenen Interessen verknüpft ist, von Belangen.

Wir fordern, die bereits in der vergangenen Legislaturperiode zugesagte Wahlrechtsänderung und die Beendigung des generalisierten Ausschlusses vieler behinderter Menschen. Wir fordern eine konsequente Menschenrechtskonvention in Anlehnung an die aktuelle Menschenrechtskonvention, die Behindertenkonvention. Hierzu gehört neben einer zwingend vorgesehenen Mitentscheidung ein durchgängiges inklusives Bildungssystem, Berufs- und Aufstiegsperspektiven auf den allgemeinen Arbeitsmarkt, sowie durchgängig inklusive/barrierefreie Standards im Hoch- und Tiefbau, so Karl Finke.

Wir von „Selbst Aktiv“ fordern, dass das von uns vorgelegte ausführliche Papier zu den Sondierungsgesprächen Kernbestandteil der Koalitionsgespräche wird und wir gemäß des Europäischen Jahres der Menschen mit Behinderungen „nichts über uns, ohne uns“ hier von Anfang an im Prozess mitentscheiden, erklärt das Trio Katrin Gensecke, Holger Hase und Karl Finke übereinstimmend.

Veröffentlicht: 18.01.2018 unter AG Selbst Aktiv Sachsen-Anhalt, selbstaktiv.de, SPD Sachsen-Anhalt

Budget für Arbeit startet zum Jahresbeginn

Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration – Pressemitteilung Nr.: 122/2017

Magdeburg, den 21. Dezember 2017

Budget für Arbeit startet zum Jahresbeginn

Magdeburg. Menschen mit Behinderungen, die einen Anspruch auf eine Beschäftigung im Arbeitsbereich einer Werkstatt für behinderte Menschen haben, aber nicht in einer Werkstatt arbeiten wollen, können in Sachsen-Anhalt ab 1. Januar 2018 das sogenannte Budget für Arbeit in Anspruch nehmen. Es soll ihnen die Eingliederung auf dem Ersten Arbeitsmarkt erleichtern. Sie können dieses Budget für Arbeit bei dem für sie zuständigen Sozialamt formlos beantragen. Voraussetzung ist, dass ein Arbeitgeber eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung anbietet.
Sozialministerin Petra Grimm-Benne unterstreicht die Bedeutung für die Teilhabe am Arbeitsleben und die Inklusion von Menschen mit Behinderungen in den allgemeinen Arbeitsmarkt: „Das Budget für Arbeit ist ein weiterer Schritt in eine inklusivere Arbeitswelt. Wir ermöglichen damit mehr Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt, ohne die Werkstätten grundsätzlich in Frage zu stellen. Wichtig ist auch, dass die Beschäftigten ein dauerhaftes Rückkehrrecht in die Werkstätten für behinderte Menschen haben.“
In Sachsen-Anhalt erhalten Arbeitgeber im Rahmen des Budgets für Arbeit einen Lohnkostenzuschuss in Höhe von bis zu 75 Prozent des gezahlten Arbeitsentgeltes und zusätzlich eine Pauschale für die am Arbeitsplatz notwendige Anleitung und Begleitung in Höhe von 250 Euro oder gegebenenfalls die tatsächlichen Aufwendungen.
Das Budget für Arbeit ist ein neues Instrument der Förderung der Teilhabe am Arbeitsleben, das mit dem Bundesteilhabegesetz eingeführt worden ist. Das Bundesbundesteilhabegesetz, das in Schritten bis zum Jahr 2023 umzusetzen ist, wird die Lebens- und Teilhabebedingungen für Menschen mit Behinderungen nachhaltig verbessern.

Flyer Budget für Arbeit in schwerer Sprache

Flyer Budget für Arbeit in Leichter Sprache

Quelle: http://www.presse.sachsen-anhalt.de/index.php?cmd=get&id=888749&identifier=72c448d1127aeb6628d5069f6b97d7fe

Veröffentlicht: 17.01.2018 unter AG Selbst Aktiv Sachsen-Anhalt, selbstaktiv.de

Ordentlicher Landesparteitag in Wernigerode votiert mit Nein zur GroKo!

An erster Stelle am Freitagabend standen die Eckpunkte der derzeitigen Landespolitik zur Debatte, aber auch die Antragsberatung wurde nach einigen Redebeiträgen angeschlossen.
Hierbei artikulierte die Landesvorsitzende von Selbst Aktiv Katrin Gensecke die wichtigsten Positionen für eine künftige Behindertenpolitik im Land Sachsen-Anhalt.
Wir können stolz berichten, dass unser Leitantrag „Inklusion ist Menschenrecht und nicht verhandelbar….“ mit nur einer Gegenstimme von den Delegierten beschlossen wurde.

Zukünftig wird es nun um so wichtiger erscheinen, unsere Genossinnen und Genossen im Land auf die zeitnahen Forderungen unseres Antrages hinzuweisen und diese Ziele gemeinsam im Prozess mit Leben zu füllen.

Der Samstag war hauptsächlich mit dem Ergebnispapier der Sondierungsgespräche von SPD, CDU, CSU beschäftigt.
Eine spannende aber jederzeit konstruktiv und faire Diskussion zum Für und Wider einer GroKo kennzeichnete dann die Aussprachen nach einer Rede von Sigmar Gabriel, der keine flammende Rede hielt, sondern an der ein oder anderen Stelle nachdenkliche Worte sprach: Er appellierte dabei, dass die Mitglieder der SPD genau wüssten, was für unser Land das Richtige ist!
Ihm folgte Kevin Kühnert, der Bundesvorsitzende der Jusos.
Er zeigte auf, dass es im Ergebnispapier einiges Vorzeigbares gäbe, das allein reiche jedoch noch nicht aus.

Für Selbst Aktiv steht fest: Die Detailarbeit folgt bekanntlich in den weiteren Verhandlungsrunden.
Allerdings muss man lange in diesem Papier in Bezugnahme zu Menschen mit Behinderungen und zur Inklusionsuchen suchen. Nur zwei winzige Sätze sind hier mit schwammig und rethorisch gut gemeinter „Elendstheorie“ beinhaltet.

Das lässt vermuten, dass wir auch in der 19. Legislatur keine menschenrechtoriertierte Behindertenpolitik zu erwarten haben, die endlich Wahlrechtsausschlüsse für Europa- und Bundestagswahlen abschafft, Selbstbestimmung auf allen Ebenen gewährleistet und Barrierefreiheit auch durch private Anbieter von Dienstleistungen umfassend sichern wird!

Text:
Katrin Gensecke

Homepage der SPD-Bundestagsfraktion
Homepage der SPD-Landtagsfraktion Sachsen-Anhalt
SPD Sachsen-Anhalt
Zur Homepage des SPD-Bundestagsabgeordneten Burkhard Lischka
Arne Lietz - SPD-Abgeordneter des Europäischen Parlaments für Sachsen-Anhalt
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Terminhinweis

10.10.2018 – 17:00 Uhr
offene Vorstandssitzung
Thema: Planung für 2019
Ort: Ernst Reuter Haus,
Bürgelstraße 1, Magdeburg

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