Aktuelles

Veröffentlicht: 14.06.2018 unter SPD Sachsen-Anhalt

Wer Pflege erlernen will, dem dürfen keine Steine in den Weg gerollt werden

paehle 300x300Die Koalition in Sachsen-Anhalt schafft das Schulgeld für Pflegeberufe ab – schon mit Beginn des Schuljahres 2018/19. Mit der Neuregelung, für die sich die SPD seit langem stark gemacht hat, soll ein Einbruch bei Ausbildungsbeginnen in der Pflege vermieden werden. Möglich wird das durch einen Änderungsantrag, den die Koalitionen von CDU, SPD und Grünen in der kommenden Woche bei der abschließenden Beratung des Schulgesetzes im Landtag einbringen werden.

Dazu erklärt die Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Katja Pähle: „Ein menschenwürdiges Leben ermöglichen, Pflegeberufe attraktiver machen, Angehörige unterstützen – das alles zusammen ist eine der wichtigsten politischen Aufgaben überhaupt. Und wir können sie nur bewältigen, wenn Bund und Länder an einem Strang ziehen. Sachsen-Anhalt schafft mit dem heutigen Beschluss eine Brückenregelung bis zur bundesweiten Schulgeldfreiheit ab 2020. Wer einen Pflegeberuf erlernen will, dem dürfen keine Steine in den Weg gerollt werden!“

Veröffentlicht: 11.06.2018 unter SPD Sachsen-Anhalt

Hochschulen nicht nur als wissenschaftliche Leuchttürme, sondern auch als Chance zur wirtschaftlichen Stärkung Sachsen-Anhalts nutzen

paehle 300x300Die SPD-Fraktionsvorsitzende im Landtag von Sachsen-Anhalt, Katja Pähle, hat ihre Unterstützung für die Vorschläge von Wirtschafts- und Wissenschaftsminister Armin Willingmann (SPD) zur Novellierung des Hochschulgesetzes bekundet. „Wir haben auch als Landtag ein großes Interesse daran, dass unsere Hochschulen nicht nur als Leuchttürme für Forschung und wissenschaftliche Ausbildung fungieren, sondern dass wir auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Chance geben, sich mit Ausgründungen und Kooperationen direkt an der Weiterentwicklung des Wirtschaftsstandorts Sachsen-Anhalt zu beteiligen. Die Hochschulen des Landes bieten dafür große Potentiale“, sagte Pähle, die auch wissenschaftspolitische Sprecherin ihrer Fraktion ist.

Veröffentlicht: 06.06.2018 unter AG Selbst Aktiv Sachsen-Anhalt, selbstaktiv.de

Jeder Einzelne ist ein Leuchtturm für die Inklusion

vlnr Andreas Kirchhoff, Kerstin Bruère, Verena Späthe, Katrin Gensecke

Magdeburg, den 06.06.2018. Die AG “Selbst Aktiv” fand sich wieder in einer schönen Runde zusammen, um mit unseren Gästen Kerstin Bruére und Verena Spähte über die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen an der Arbeitswelt.

Die Arbeitskreise innerhalb der SPD überschneiden sich in aller Regelmäßigkeit, da gesellschaftliche Probleme selten nur singulären Ursachen haben und dementsprechend aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet und in Angriff genommen werden müssen.

Bei dieser Sitzung kam es zu Themen die auch bei der AFA, der “Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen” von Bedeutung sind.

Dazu durften wir Kerstin Bruére (Ministerium für Arbeit und Soziales Sachsen-Anhalt, Referat: Menschen mit Behinderungen, Teilhabe, Sozialhilfe) und Verena Spähte (behindertenpolitische Sprecherin SPD Landtagsfraktion) bei uns zu dem Thema des Umsetzungsprozesses “Budget für Arbeit” bei uns begrüßen.

Die beiden Referentinnen gaben uns Einblicke in das Bundesteilhabegesetz.
Sie erläuterten uns die Möglichkeiten des Gesetztes, aber natürlich auch deren Grenzen und Defizite.
Auf den ersten Blick scheinen die Erfolge gering, doch im Vergleich zu dem was Menschen mit physischen und psychischen Einschränkungen vor ca. zehn Jahren möglich war, zeichnet sich doch ein deutlicher Fortschritt ab.
Heute besteht für Menschen mit Behinderungen die Möglichkeit offen aus dem Werkstattbetrieb in das reguläre Arbeitsleben übergehen zu können.

Und wie sich zeigt, werden die Arbeitgeber, die diesen Menschen eine Chance geben, von deren Engagement und Leistungsspektrum positiv überrascht. Dadurch werden all jenen Leuchttürme funktionierender Inklusion geboten, die sich intensiver mit der Materie auseinandersetzen.
Es sind natürlich immer noch zu Wenige, aber jeder Einzelne, der wieder ein aktives und akzeptiertes Mitglied der Gesellschaft geworden ist, beweist das Inklusion möglich ist.

Es liegt nach wie vor viel Arbeit vor den AG´s der SPD, aber wie unser Genosse Seluan Al-Chakmakchi es am treffendsten formulierte: “Die Arbeitsgemeinschaften in der SPD arbeiten gemeinsam und nie einsam”.

Text: Rico Rauch
Foto: Bernd Peters

Veröffentlicht: 06.06.2018 unter AG Selbst Aktiv Sachsen-Anhalt, selbstaktiv.de

Einladung zur Veranstaltung: Inklusives Wahlrecht in Sachsen-Anhalt – Eine Utopie?

Das Recht zur Wahl zu gehen und gewählt zu werden ist einer der zentralen Grundpfeiler unserer demokratischen Gesellschaft. Das Grundgesetz garantiert im Art. 38 die demokratischen Wahlgrundsätze einer allgemeinen, unmittelbaren, freien, gleichen und geheimen Wahl.
Dennoch werden einige Zielgruppen von dieser teilweise oder gänzlich ausgeschlossen.

Das betrifft insbesondere Menschen mit wesentlichen Behinderungen, die unter Vollbetreuung stehen. Hierbei wirkt die eingeschränkte Wahrnehmung des Wahlrechts nach §3 und §29 der UN-Behindertenrechtskonvention diskriminierend.
Dass dies nicht mehr zeitgemäß ist, zeigen zahlreiche Bestrebungen von Einzelpersonen, Gruppen und sozialen Verbänden in einzelnen Bundesländern.

Aktuelle Beispiele machen deutlich, dass eine Anpassung des Wahlrechts möglich ist: Nach der letzten Landtagswahl in Niedersachsen wurde das Wahlrecht für alle in den Koalitionsvertrag aufgenommen. In Nordrhein-Westfalen wird es seit Juni 2016 umgesetzt. Auch in Sachsen-Anhalt wird von Betroffenen und Verbänden eine solche Veränderung des Wahlrechts angestrebt.

Wir laden Sie dazu ein, mit Expert_innen aus Sachsen-Anhalt sowie zwei zentralen Akteuren der Umsetzung aus Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen, über den Stand der Entwicklungen und Gelingensbedingungen zu diskutieren.
Die Veranstaltung ist barrierefrei zugänglich. Bitte wenden Sie sich an uns, wenn Sie Fragen zur barrierefreien Durchführung der Veranstaltung haben.

Termin:
Donnerstag, 21. Juni 2018
18:00 bis 20:00 Uhr
Teilnahmepauschale:
keine

Veranstaltungsort:
Hotel Weißer Hirsch, Marktplatz 5
38855 Wernigerode

Gebärdensprachdolmetscher sind organisiert und somit vor Ort

Anmeldung zur Veranstaltung bei der Friedrich-Ebert-Stiftung unter diesem Link