Mitgliederbefragung und Perspektive der SPD" />

AG Selbst Aktiv Sachsen-Anhalt

Veröffentlicht: 23.02.2018 unter AG Selbst Aktiv Sachsen-Anhalt, selbstaktiv.de

Brief an Bundesvorstand und Bundesausschuss
Mitgliederbefragung und Perspektive der SPD

Banner Selbst AktivAn den Bundesvorstand und den Bundesausschuss von „Selbst Aktiv“

Liebe Selbst-Aktivistinnen,
liebe Selbst-Aktivisten,

jeder möge sich selbst ein Bild machen und dann entscheiden. Sind unsere handlungsleitenden Kriterien, die sich aus aktueller Menschenrechtspolitik ableiten, also Inklusion, Partizipation, Empowerment und angemessene Vorkehrungen als demokratische Leitlinien nicht nur für Menschen mit Behinderungen, sondern für eine demokratische Gesellschaft von Morgen als Fundament wiedererkennbar, oder nicht. Hierbei geht es auch um die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft, aber auch unserer Partei, die aktuelle Themen aufgreift, umsetzt und in eigenes Handeln, unabhängig von eigenen Karrieren und Interessen, einbringt. Weiterlesen »

Veröffentlicht: 18.02.2018 unter AG Selbst Aktiv Sachsen-Anhalt, selbstaktiv.de

Einladung zur Mitgliederversammlung Selbst Aktiv Sachsen-Anhalt am 28. Februar 2018

Liebe Mitglieder der AG Selbst Aktiv, liebe Gäste,

hiermit möchte ich Euch zur nächsten Mitgliederversammlung recht herzlich einladen.

Termin:     Mittwoch, den 28.02.2018
Ort:            Ernst-Reuter-Haus, Bürgelstraße 1, Magdeburg
Beginn:     17:00 Uhr

Folgende Tagesordnungspunkte schlage ich Euch vor:

  1. Begrüßung
  2. Feststellung der Beschlussfähigkeit und Abstimmung über die Tagesordnung
  3. Genehmigung des Protokolls vom 11.10.2017
  4. Aktuelles zu den Ergebnissen von Koalitionsgesprächen
  5. Vorbereitung LaKo uNd Planung einer Veranstaltung zum „Wahlrecht für Alle“ in Sachsen-Anhalt
  6. Umsetzungsprozess beim „Budget für Arbeit“
  7. Berichte aus den Gremien (LBB, BV)
  8. Sonstiges

Über Euer zahlreiches Erscheinen würde ich mich sehr freuen! Gern könnt Ihr die Einladung an Interessierte weiterleiten, damit wir in größerer Runde unsere Arbeit planen und gemeinsam gestalten können.
Bei Verhinderung bitte ich um eine zeitnahe Rückmeldung an meine Person.

Mit den besten Grüßen

Eure Katrin Gensecke

Landesvorsitzende AG Selbst Aktiv
Menschen mit Behinderung in der SPD
Stellvertretende Bundesvorsitzende

Veröffentlicht: 24.01.2018 unter AG Selbst Aktiv Sachsen-Anhalt, selbstaktiv.de

Pressemitteilung von „Selbst Aktiv“, der Arbeitsgemeinschaft behinderter Menschen in der SPD, zum Start der Koalitionsgespräche zwischen schwarz/rot

Soziale Spaltung verhindern – Menschen mit Behinderungen nicht vergessen

Das Ganze ist mehr als seine Teile. Wir sind für eine selbstbewusste, erfolgreiche und von breiter Zustimmung in der Bevölkerung getragene SPD. Bei dem großen Ganzen darf jedoch ein wichtiges Teil, die Menschen mit Behinderungen, nicht vergessen werden. Dies ist bei dem bisherigen Sondierungspapier der Fall, so Karl Finke, Bundesvorsitzender von „Selbst Aktiv“.

Katarina Barley (ehemalige Generalsekretärin, jetzt Interims-Arbeits- und Sozialministerin) hat dies in ihrem Beitrag ebenfalls unterstrichen und in einem persönlichen Gespräch mit Holger Hase und Katrin Gensecke von „Selbst Aktiv“ verstärkt.

Sondierungsgespräche ohne klare Aussagen zu den aktuellen Anforderungen an Teilhabe der ca. 14 Mio. Menschen mit einer Behinderung könnten zur Spaltung der Gesellschaft und im Bewusstsein vieler behinderter Menschen beitragen. Unsere Kernanliegen sind denen da oben nicht wichtig genug. Nur wenn es mit eigenen Interessen verknüpft ist, von Belangen.

Wir fordern, die bereits in der vergangenen Legislaturperiode zugesagte Wahlrechtsänderung und die Beendigung des generalisierten Ausschlusses vieler behinderter Menschen. Wir fordern eine konsequente Menschenrechtskonvention in Anlehnung an die aktuelle Menschenrechtskonvention, die Behindertenkonvention. Hierzu gehört neben einer zwingend vorgesehenen Mitentscheidung ein durchgängiges inklusives Bildungssystem, Berufs- und Aufstiegsperspektiven auf den allgemeinen Arbeitsmarkt, sowie durchgängig inklusive/barrierefreie Standards im Hoch- und Tiefbau, so Karl Finke.

Wir von „Selbst Aktiv“ fordern, dass das von uns vorgelegte ausführliche Papier zu den Sondierungsgesprächen Kernbestandteil der Koalitionsgespräche wird und wir gemäß des Europäischen Jahres der Menschen mit Behinderungen „nichts über uns, ohne uns“ hier von Anfang an im Prozess mitentscheiden, erklärt das Trio Katrin Gensecke, Holger Hase und Karl Finke übereinstimmend.

Veröffentlicht: 18.01.2018 unter AG Selbst Aktiv Sachsen-Anhalt, selbstaktiv.de, SPD Sachsen-Anhalt

Budget für Arbeit startet zum Jahresbeginn

Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration – Pressemitteilung Nr.: 122/2017

Magdeburg, den 21. Dezember 2017

Budget für Arbeit startet zum Jahresbeginn

Magdeburg. Menschen mit Behinderungen, die einen Anspruch auf eine Beschäftigung im Arbeitsbereich einer Werkstatt für behinderte Menschen haben, aber nicht in einer Werkstatt arbeiten wollen, können in Sachsen-Anhalt ab 1. Januar 2018 das sogenannte Budget für Arbeit in Anspruch nehmen. Es soll ihnen die Eingliederung auf dem Ersten Arbeitsmarkt erleichtern. Sie können dieses Budget für Arbeit bei dem für sie zuständigen Sozialamt formlos beantragen. Voraussetzung ist, dass ein Arbeitgeber eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung anbietet.
Sozialministerin Petra Grimm-Benne unterstreicht die Bedeutung für die Teilhabe am Arbeitsleben und die Inklusion von Menschen mit Behinderungen in den allgemeinen Arbeitsmarkt: „Das Budget für Arbeit ist ein weiterer Schritt in eine inklusivere Arbeitswelt. Wir ermöglichen damit mehr Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt, ohne die Werkstätten grundsätzlich in Frage zu stellen. Wichtig ist auch, dass die Beschäftigten ein dauerhaftes Rückkehrrecht in die Werkstätten für behinderte Menschen haben.“
In Sachsen-Anhalt erhalten Arbeitgeber im Rahmen des Budgets für Arbeit einen Lohnkostenzuschuss in Höhe von bis zu 75 Prozent des gezahlten Arbeitsentgeltes und zusätzlich eine Pauschale für die am Arbeitsplatz notwendige Anleitung und Begleitung in Höhe von 250 Euro oder gegebenenfalls die tatsächlichen Aufwendungen.
Das Budget für Arbeit ist ein neues Instrument der Förderung der Teilhabe am Arbeitsleben, das mit dem Bundesteilhabegesetz eingeführt worden ist. Das Bundesbundesteilhabegesetz, das in Schritten bis zum Jahr 2023 umzusetzen ist, wird die Lebens- und Teilhabebedingungen für Menschen mit Behinderungen nachhaltig verbessern.

Flyer Budget für Arbeit in schwerer Sprache

Flyer Budget für Arbeit in Leichter Sprache

Quelle: http://www.presse.sachsen-anhalt.de/index.php?cmd=get&id=888749&identifier=72c448d1127aeb6628d5069f6b97d7fe