Das fehlt uns noch“- Forderugspapier zum BTHG am Rande der Werkstatträtekonferenz an Selbst Aktiv übergeben….

Der Werkstatt Rat des Bodelschwingh-Hauses in Wolmirstedt hat am Randes der Werkstatträtekonferenz – 29.10.18 im Magdeburger Landtag 7 Forderungen des BeB (Bundesverband evangelische Behindertenhilfe ) zum BTHG an die AG Selbst Aktiv- Menschen mit Behinderungen in der SPD in Sachsen Anhalt übergeben.
Diese Forderungen sind auf dem Rheinsberger Kongress aufgestellt worden. In dem Papier sind 7 Kernpunkte formuliert, die im BTHG noch verbessert werden müssen, Der Beirat nimmt sich weiter vor, die Umsetzung des Gesetzes kritisch zu begleiten.

 

Die Landesvorsitzende der AG Selbst Aktiv, Katrin Gensecke begrüßte diese Forderungen ausdrücklich und bedankte sich für das Papier,  (  Forderungspapier-BTHG-Rheinsberg-2018_lang_final (1)  )
welche Sie gern an die verantwortlichen Gremien weiterleiten wird.
Sie bekräftigte hierbei vor allem die Forderungen nach Unabhänigkeit von Behinderung, eine selbstbestimmte Wohnform wählen zu können.
Erklärtes Ziel ist es , Menschen mit Behinderungen gesellschaftliche Teilhabe auf allen gesellschaftlichen Ebenen zu ermöglichen.
“Das uneingeschränkte Recht nach mehr Selbstbestimmung darf zukünftig nicht ins Leere laufen“!

Im Besonderen lobte Katrin Gensecke den regen Diskussionsprozess der Werkstatträte , die im Rahmen der inzwischen schon zur Tradition gewordenen jährlichen Einladung der SPD Landtagsfraktion nach Magdeburg folgten.
“In jedem Jahr kommen mehr Interessierte in den Landtag und fordern ihre Rechte für Mitbestimmung in den Werkstätten ein.
Es war beeindruckend, mit welcher Offenheit die Werkstatträte ihre Sorgen und Probleme gegenüber der Politik kommunizierten”, so die Landesvorsitzende von Selbst Aktiv.

Die Mitbestimmung in Werkstatträten wird zukünftig finanziell gefördert. Maik-Michael Strube, Direktor der Sozialagentur Sachsen-Anhalt:
„Das Land hat vor, zukünftig jährlich 615.000 Euro zur Finanzierung der Arbeit der Werkstatträte zur Verfügung zu stellen.
Damit wird auch die Qualität der Mitbestimmung verbessert. Werkstatträte haben zukünftig ähnliche Aufgaben wie Betriebsräte.“
Zudem würden zukünftig 6,6 Millionen Euro für den Bereich der Arbeitsförderung bereitgestellt. Bislang waren es knapp drei Millionen Euro.
(Auszug PM SPD-Landtagsfraktion-Werkstatträtekonferenz der SPD-Landtagsfraktion hat gute Tradition v. 29.10.18)

 

Eine Antwort

  • Teilhabe in allen Bereichen muß so selbstverständlich sein bzw. noch werden, daß gar nicht „besonders“ darüber gesprochen werden muß !!!

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