AG Selbst Aktiv Sachsen-Anhalt

Veröffentlicht: 15.06.2013 unter AG Selbst Aktiv Sachsen-Anhalt

Netzwerk Selbst Aktiv wird Bundesarbeitsgemeinschaft

Am 04.05.2013 wurde der Sprecher des Netzwerkes Selbst Aktiv, Karl Finke zum Bundesvorsitzenden der AG „Selbst Aktiv“ in Berlin gewählt.

Seine Stellvertreterinnen und Stellvertreter sind:

Sibylle Brandt ( Bayern), Georg Einhaus ( Hessen Süd), Christina Fuchs ( Rheinland-Pfalz), Gerd Miedthank ( Berlin)

auch über 9 Beisitzerinnen und Beisitzer wurde entschieden:

Klaus -Peter-Böhmländer, Marike Evert, Katrin Gensecke, Inge Jefimov, Gerwin Matysiak ,Christina Philippi, Georg Suchanek, Daniela Waiß, Ralf Wenzel

Die AG „Selbst Aktiv“ versteht sich als der behindertenpolitische Teil der SPD, steht als Allianz zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention.

Inhaltlich wird ein einkommens- und vermögensunabhängiges Teilhabegeld gefordert. Sehr wichtig erscheinen dabei die Interessen im Vorstand der SPD, im Deutschen Bundestag und im Europaparlament durch Partizipation zu vertreten.

der neu gewählte Bundesvorstand

vierte von links, Katrin Gensecke, neben ihr Karl Finke

Die Gesellschaft soll von den „ Experten in der eigenen Sache“ gestaltet werden und 13 Millionen Menschen mit Behinderungen im Bewußtsein von Politik und Gesellschaft zu stärken.

In weiteren Forderungen stehen u.a. die Stärkung des aktiven und passiven Wahlrechts von Menschen mit Behinderung, gemäß Artikel 29 der UN-BRK. Die eigens verfasste  ” Berliner Erklärung” konnte in das Regierungsprogramm der SPD mit eingebracht werden.

Text: Katrin Gensecke

Foto: Volker Edeling

Veröffentlicht: 26.05.2013 unter AG Selbst Aktiv Sachsen-Anhalt

“Nicht alle Tassen im Schrank, na und!?”

Eine Frage, Redewendung, Provokation!?


Unter diesem Ausspruch läuft derzeit eine
landesweite

Aufklärungskampagne zur Gleichstellung von Menschen mit psychischen Erkrankungen.

Den Initiatoren (Der Paritätische SA, Freiwilligenagentur MD, Der Weg e. V.) geht es darum, mehr Aufklärung und Bewusstsein  für die  Lebenslagen von psychisch Kranken zu schaffen.

Anlass genug für die Landesvorsitzende der AG “Selbst Aktiv”, Katrin Gensecke der Einladung zu folgen.

Jeder 3. in Deutschland ist bereits von einer psychischen Erkrankung betroffen. Die Krankenkassen zeigen sich wenig optimistisch, haben die Zahlen der Erkrankten in den letzten Jahren tendenziell zugenommen.

Dennoch rücken die Belange von psychisch Erkrankten häufig in den Hintergrund der Aufmerksamkeit. Warum gestaltet dies sich so schwierig?

In der am 22.05.2013 in Magdeburg von H. Hattermann (Referent / Paritätischen Wohlfahrtsverband MD) moderierten Gesprächsrunde, wurde sehr schnell deutlich:

Einem psychisch Erkrankten steht nicht in jedem Fall seine Symptomatik im Gesicht geschrieben.
Vorurteile, Berührungsängste, aber vor allem die Nicht-Aufgeklärtheit der Bevölkerung könnten hierfür mögliche Gründe sein.

Körperbehinderte hingegen sind  verständlicher ,  authentisch, in Form von bekannten Hilfsmitteln, wie dem Rollstuhl. Die Bevölkerung erweist sich Ihnen generell verstärkter Aufmerksamkeit. In den Medien werden Menschen mit psychischen Erkrankungen verstärkt einem falschen Bild unterworfen, verbunden zum Beispiel mit Gewaltpotentialen. Weiterlesen »

Veröffentlicht: 24.05.2013 unter AG Selbst Aktiv Sachsen-Anhalt

Gründung AG Selbst Aktiv in Mecklenburg- Vorpommern

Gründung Selbst Aktiv Mecklenburg Vorpommern und Wahl des Selbst Aktiv
Bundesvorstandes
Der Landesverband Selbst Aktiv Sachsen Anhalt wurde zur Gründung der AG Selbst Aktiv- Mecklenburg
Vorpommern am 27.04.2013 nach Rostock eingeladen. Zur Gründung kamen aus Sachsen Anhalt die
Landesvorsitzende  Katrin Gensecke, ihr Stellvertreter Andreas Poppe, Jörg Lahn und ich.
Aus Mecklenburg Vorpommern waren neben den zu wählenden, auch Gerd Miedthank von der Selbst
Aktiv AG Berlin und die Sonja Steffen MdB anwesend.
Zum Auftakt wurde über die unterschiedlichen Rechtslagen in den Behindertenrechten im Bundesgebiet
diskutiert. Im Anschluss fanden die Wahlen statt mit anschließender Nominierung des neugewählten
Vorsitzenden Holger Hase als Kandidat für den Bundesvorstand Selbst Aktiv, der am 04.05.2013 auf der
Bundeskonferenz in Berlin gewählt wurde.
Hierfür kandidierte auch Katrin Gensecke und wurde mit 34 Stimmen als Beisitzerin in den
Bundesvorstand gewählt.

Text: Jasmin Schöntaube

Fotos: Katrin Gensecke

Veröffentlicht: 17.03.2013 unter AG Selbst Aktiv Sachsen-Anhalt

“Jeder ist anders normal”

v. li.n. re. C. Reinecke, N. Bischoff, A. Schmidt, T. Fischer, S. Klessig

Jeder ist anders normal“

Inklusive Bildung in Sachsen-Anhalt – ein weiter Weg? ,Unter diesem Titel fand am Dienstag,  den 5.März 2013 eine Veranstaltung der Arbeitsgemeinschaft “Selbst Aktiv” in Halle statt.

Weit über 30 Gäste aus der Landespolitik, Lehrerschaft, Elternvertretern, Verbänden waren der Einladung gefolgt.Durch die Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention hat sich Deutschland verpflichtet, ein inklusives Schulsystem zu etablieren.

Mit der 14. Novelle des Schulgesetzes Sachsen-Anhalt, mit Einführung der Gemeinschaftsschule wurde eine gute Voraussetzung für den Aufbau eines inklusiven Schulsystems geschaffen.

In der Begrüßung betonte Katrin Gensecke ( Landesvorsitzende der AG Selbst Aktiv), die Wichtigkeit der Inklusion, dabei sei ein Wandel im gesellschaftlichen Handeln notwendig.

Dr. Katja Pähle, wissenschaftlich-politische Sprecherin , stimmte das Publikum mit Auszügen aus dem Artikel 24 der UN-BRK ein. Die Wegweiser seien gegeben, das individuelle Recht eines Kindes auf gemeinsamen Unterricht zu gewährleisten. Sie verwies darauf , dass Sachsen-Anhalt noch nicht beispielgebend für flächendeckende inklusive Bildung ist.

Inklusive Schule sollte nicht realisierbar sein, weil es die angespannte Haushaltslage nicht zulässt, oder das dafür qualifiziertes pädagogische Personal fehle.

Sozialminister Norbert Bischoff orientiert die Inhalte der Inklusion nicht nur auf Menschen mit Behinderungen.. Gerade im Bezug auf den demografischen Wandel zeige sich dies deutlich. Die Gesellschaft lebt von Unterschiedlichkeiten.„Wir sind mit der Inklusion schon viel länger in Berührung , als vermutet. Die Konvention öffne eine Inanspruchnahme für alle im Sozialsystem.“ Durch eine frühkindliche Bildung erleben alle miteinander das soziale Gefüge und entwickeln dabei einen Gemeinschaftssinn.Der Übergang zur Schule dürfe in der Bildungskette nicht unterbrochen werden.Eine gute Schule sollte jedem einzelnen Kind mit seinen individuellen Möglichkeiten gerecht werden.

C. Reinecke erläutert das Schulkonzept

Dr. K. Pähle, C. Reinecke

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