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Veröffentlicht: 15.11.2017 unter AG Selbst Aktiv Sachsen-Anhalt, selbstaktiv.de

Was konkret bedeutet Inklusion für Selbst Aktiv?

Leitantragsdialog am 11.11.2017 bot guten Aufschlag

Mit dem Auftrag hierzu einen Leitantrag zu formulieren, bot sich für die Selbstaktivisten*Innen eine große Herausforderung und zugleich auch Chance unsere Positionierung als Leitbild politischen Handelns aufzuzeigen.
Schließlich galt es ein breites Spektrum mit Inhalten zu füllen, denn nicht jeder, der den Begriff Inklusion verwendet, meint auch das, was der Begriff tatsächlich bedeutet.
Wir wollten aufzeigen und verdeutlichen, dass sich unser Blick für die Vielfalt und die ganze bunte Palette des Menschseins noch mehr öffnen muss und Selbst Aktiv das Menschenrecht Inklusion als Leitmotiv für unser tägliches Handeln und Entscheiden versteht.

Im Rahmen eines Leitantragdialogs konnten wir unsere Ansprüche generieren und freuten uns im Besonderen über das große Interesse. Beinahe 50 Teilnehmer*Innen folgten der Einladung ins Ernst-Reuter Haus.

Dabei nahm die Forderung nach dem Wahlrecht für alle und die Umsetzung inklusiver Bildung in Sachsen-Anhalt den größten Raum für konstruktive Diskussionen ein.
Hierdurch erfuhr der Leitantrag ”Inklusion” noch Ergänzungen durch die AsF (Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen) und der Arbeitsgemeinschaft für Bildung (AfB).
An dieser Stelle, recht herzlichen Dank für Eure Unterstützung.

Auch im Rahmen der folgenden Landesvorstandssitzung erhielt der Antrag regen Zuspruch: “Einen derartig detailierten Antrag für dieses Thema habe ich bisher noch nicht wahrgenommen, das gebührt Respekt”, so die Aussage unseres Landesvorsitzenden Burkhard Lischka.

Nun gilt es abzuwarten, inwieweit die Antragskommission und die Delegierten des ordentlichen Parteitages am 12.01. und 13.01.2018 in Wernigerode unsere Ansichten teilen werden.

Für Selbst Aktiv steht fest: Inklusion ist ein dynamischer gesellschaftlicher Prozess und bedarf ständiger politischer Begleitung und Initiierung von Veränderungs- und Anpassungsprozessen. Dabei muss eine Inklusionspolitik mit Engagement und Aktivitäten gestaltet werden, bei der die Akteure mit behindertenpolitischen Kompetenzen, wie wir von Selbst Aktiv fungieren und nicht die Zuschauer in den jeweiligen Gestaltungsprozessen sind.

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Text: Katrin Gensecke
Fotos: Kurt Neumann

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